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Pamela Mendez ist auf Reise. Aufgewachsen im Kanton Aargau zwischen
Aare und Autobahn, ausgezogen in die Wildnis des Berner Oberlands,
kam sie nach Bern, von wo aus sie bald quer durch die ganze Schweiz
zieht, bepackt mit Gitarre und ihren Liedern. Sie singt von der
Enge und dem Misstrauen der Kleinbürgerlichkeit. Von stinkenden
Füssen und platzenden Seifenblasen, die Gefühle des Menschen hinter
den gekauften Philosophien, getragen wie ranziges Make-Up.
Wo sie singt – auf entlegenen Waldbühnen, in kleinen Altstadtkellern
und besetzten Fabrikhallen – hinterlässt sie beeindruckte Zuschauer.
Beeindruckt von ihrer Ehrlichkeit, Präsenz und ihrer Stimme. Berührt
durch die Echtheit und Wärme, der Offenheit und dem trotzigen
Optimismus – dem „Jetzt erst recht“ in ihren Liedern.
Und weiter geht die Reise ins Tonstudio. Unterstützt durch den
Musiker und Produzenten Luk Zimmermann (Lunik) und den Geräusche-Alchemisten
Julian Sartorius (u.a. Sophie Hunger). Zusammen durchstöbert man
Pamelas Reisetasche und schüttelt für das Berner Indie-Label Sophie
Records elf Songs aufs Silber. Ihr erstes Album: „I Will Be Loved“
– und das wird sie, jetzt schon: „Ein richtiger Schatz mit Kämpferherz
in den Songs.“ (Schwäbische Post, November 2010).
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